Tuesday, 17 January 2023

Erster Weg des hl. Thomas


Fundamentaltheologie Plus - Ep 1.4.1.1. Aristoteles und der Unbewegte Beweger
kathmedia (Deutsch), 6 Dec. 2022
https://www.youtube.com/watch?v=AvTorFtjVPA


3:14 Descartes und Matrix haben da was gemainsam mit Galileo.

Das sich die offensichtlich geozentrische Beobachtungen des Himmels so deuten lassen als wäre die Erde um sich selbst in rotativer Fortbewegung, das verstand schon ein Bischoff von Lisieux (wie wir aus der späteren Geschichte wissen - ein Gnadenort). Aber, für Nicolaus Oresmus oder Nicole Oresme war diese Hypothese überflüssig. Etwa wie die Hypothese "gestern - vor 24 Stunden - war das Universum mit allen seinen Teilen gerade doppelt so groß wie heute, und bis morgen wird es wieder auf die Hälfte schrumpfen" ... durch Beobachtungen nicht direct wiederlegbar, aber auch nicht das was die Beobachtungen offensichtlich erklären, und daher nicht ohne starke Argumente anzunehmen.

Für Nicole Oresme gab es keine solche für den Heliozentrismus, und für mich noch heute auch nicht.

5:07 "in einer Kette von vielen, vielen Dingen die seit der Formung des Planeten geschehen sind"

Das ist nun eher der Determinismus des Hippolyte Taine als die Erstursache des Aristoteles oder Thomas.

Nehmen wir eher a Bissl Thomas ...

Die Wettertiefe wird angetrieben von:
a) der Sonne, die sich um die Erde bewegt, und
b) der Atmosphäre, angetrieben von der Sphäre des Mondes, von der der Venus, von der des Merkur, von der der Sonne, von der des Mars, von der des Jupiter, von der des Saturn, von der der Fixsterne, die nun wieder, in jedem Moment, gerade jetzt, gleichzeitig mit der Windturbine von Gott selbst im täglichen Kreis um die Erde bewegt. Ich denke dies findet sich eher explizit in Contra Gentes 13, oder so was.

Nun, Tycho hat die solide Sphären schon widerlegt. Ein Komet wäre sonst unbehindert durch solide Sphären gegangen, was offensichtlich unmöglich ist.

Aber ... der Äther. Nicht nur Medium des Lichts, sondern auch der räumlichen Befindlichkeit. Wenn Gott den Äther jeden Tag um die Erde bewegt, klappt's schon wieder.

Dialog:

Weird Mosquito
Lieber Pater, ich habe eine Frage zu den hierarchischen Akt-Potenz-Ursachenketten; vielleicht haben Sie ja Zeit für eine Antwort. Die Bürste wird über das Holz bewegt, dass durch mich bewegt wird. Gut, das scheint mir klar. Aber in wie fern kann ich argumentieren, dass ich von Gott bewegt werde? Ist das nicht im Widerspruch zum freien Willen? Muss ich mich hierbei der Mystik bedienen, die mir im besten Fall gefühlte Gewissheiten gibt, dass mein Tun als „von Gott inspiriert“ und somit durch ihn bedingt ist? Oder ist dieses Beispiel Ihrer Meinung nach mehr metaphorisch zu verstehen? Liebe Grüße, seien Sie gesegnet! Danke für Ihre tolle Arbeit!

kathmedia (Deutsch)
Gute Nachfrage. Nein, die Sache ist nicht mystisch oder metaphorisch zu verstehen. "Bewegung" meint hier - wie gesagt - nicht die Bewegung von Teilen oder physische Bewegung. Physische Bewegung wäre nur eine bestimmte Art von Bewegung wie im illustrierenden Beispiel vom Pinsel. Wir haben gesehen, dass für Aristoteles "Bewegung" (Änderung) als "Aktualisierung eines Potentials" zu verstehen ist und das trifft auf alles zu, was sich jetzt im Akt befindet, nachdem es vorher nur potentiell so gewesen ist. Wenn wir dann nicht zeitlich zurück gehen, sondern hierarchisch im Hier und Jetzt, dann kommen wir zu einer ersten Ursache. Wenn wir zB vom Maler weiter zurückgehen wollen, dann geht es nicht um den Willenentscheid zu Malen, der zeitlich vorauslag (zeitliche Ursachenkette) und dann irgendwann Gott der das im Letzten angestoßen hat. Sondern es geht vielmehr in die Richtung: Was aktualisiert in diesem Augenblick den Menschen der malt. Das ist zunächst vielleicht einmal die Muskelbewegung. Aber hinter dieser liegt geordnete "Materie" (nach Aristoteles also Materie + Form oder Potential + Akt) aus der die Muskeln bestehen und diese "Materie" hat vielleicht Teilchen. Und diese Teilchen haben wiederum Potential und etwas, das sie genau in diesem Augenblick genau so im Akt sein lässt. Egal wie weit man da zurückgeht bleibt die Frage: Was aktualisiert sie im Letzten (hier und jetzt das zu sein was sie sind). Was gibt ihnen so-Sein jetzt im Augenblick, wenn sie auch etwas anderes sein könnten (also Potential haben). Solange etwas nicht aus sich selbst heraus existiert und damit reiner Akt ist und kein Potential besitzt, das aktualisiert werden könnte, kann man die Kette hierarchisch "zurückverfolgen". Denn weder Atome, noch Elektronen, noch Quarks, noch..... sind in sich notwendig und aus sich selbst heraus. Sie haben ihre Existenz von etwas. Sie können potentiell das oder jenes oder gar nicht sein. Also muss ein bestimmter Akt erklären, warum sie sind und was sie sind...und weil diese Kette nicht unendlich sein kann (wie das Beispiel illustriert, muss es einen ersten reinen Akt (im Hier und Jetzt) geben. Man kann diesen reinen Akt des Seins "Gott" nennen. Denn Gott ist in der Tat der Reine Akt des Seins (und natürlich noch viel mehr, aber hier ist unser Startpunkt für ein philosophisches Argument)

Weird Mosquito
Super, danke 🙏🏼!

Hans-Georg Lundahl
@kathmedia (Deutsch) Beim Maler finden Sie sich eher im Dritten Weg vertraut.

Für ihn würde ich für den Ersten Weg sagen, er hat seinen freien Willen, aber nicht vollkommene Verantwortung seiner ganzen Situation.

Daß er malen kann (Lehrweg, Pinselbesitz, Zugang zum Motiv usw) hängt von Gottes Vorsehung ab, und Gott ist bei ihm daher wirklich erster Beweger, nicht nur erster Seinsgrund, wie laut dem Dritten Weg.

@kathmedia (Deutsch) Auch daß dem Maler dies Motiv einfällt und daß es ihm gelingt hängt von der Vorsehung ab, und verstößt ebensowenig gegen seinen freien Willen, als es dem freien Willen des Pabstes oder eines Hagiographen beeinträchtigt daß ein gutes Argument oder eine richtige Tatsache (etwa die Hälfte der Bibel ist Geschichte) zu seiner Aufmerksamkeit kommt und er es auch ohne Fehler behandelt. Die Absicht des Hagiographen war ja die Wahrheit Gottes zu erklären.

Übrigens, der Hagiograph von III Könige 6:1 sagt es waren "480" Jahre seit dem Exodus - darf mann hier "mindestens" als miteinverstanden verstehen? Ich rechnete schnell durch Ende Josua (er wird 30 Jahre nach der Landnahme gestorben sein), Richter, ergänze aus Apg 13 für Samuel und Saul und lande auf 570 bis zum Tod K. Davids.


Fundamentaltheologie Plus - Ep 1.4.1.5. Thomas von Aquin - Die Quinque Viae I - Unbewegter Beweger
kathmedia (Deutsch), 17 Jänner 2023
https://www.youtube.com/watch?v=PmTVZVu0uE4


0:41 Es gibt Dinge die offensichtlich in Bewegung sind, wie z. B. die Sonne ...

0:46 "nicht Fortbewegung, sondern Wandel generell"

Die Fortbewegung ist laut den hl. Thomas der edelste der Wandel. Weil da mehr fortbesteht.

5:42 Für Kant mag metaphysisches und naturwissenschaftliches Erkennen verschieden sein.

Für den hl. Thomas oder den Arostoteles eben nicht.

Meta ta Physica heißt ja eben "nach den physischen Sachen" - "nach der Physik" (worunter Aristoteles vor allem die Biologie und zugeordnetes verstand).

D. h. Aristoteles betrachtet die Naturwissenschaft gewissermaßen als ein Propädeuticum der Metaphysik.

Dieser Critik gehört esbesser geantwortet zu werden, u zw durch Rückweisung falscher moderner Naturwissenschaft.

Laut dieser ist mehr oder weniger die Fortbewegung der basalste Wandel (chemische Reactionen z B Fortbewegung von Elektronen). Auch würde ein heliocentrischer Newtoner für die himmlische Mechanik (die Riccioli als identisch mit "dem" d h dem Ersten Gottesbeweis des Thomas' ansah) sagen, es gäbe viele Erste Beweger. Jedes Atom der Sonne und der Erde wären Erste Beweger in Hinsicht auf Träge und Gravitation.

Der Geocentrismus läßt dies weniger zu. Wenn sich ein Universum um die Erde dreht muß schon der Erste Beweger diesen täglichen Kreislaufs mehr oder weniger allmächtig sein.

Zudem sind I, Q 2 A 3 corpus nicht vollständige Gottesbeweise, sondern werden nachher ergänzt. In Q 11 A 3 wird die Einheit Gottes behandelt, und der Dritte Weg dazu ist aus der Einheit der Welt, d h aus dem Geocentrismus.

11:32 Für Anhänger der modernen Physik wären z B Atome oder subatomare Partikel oder Quanta (wenigstens vor Annahme des Urknallsscenarios) notwendig und daher in sich daß sein habend.

Auch hätten sie virtuell den Akt dazu andere ebenbürtige Dinge zu bewegen.

Und daher gehört sich schon eine Widerlegung der Cosmologien des Atheismus.

12:18 Die Composition der Quanten (oder sonstigen kleinster Partikel) hätte für einen Atheisten das Zeitraum und seine Naturgesetze als übergeordnetes Princip.

Die moderne sog. Naturwissenschaft gehört auch hier widerlegt, nicht als belanglos abgetan zu werden.

13:15 Laut dem Plato ist die Seele und der Wille des Bewegers in solchen Ketten nur per accidens bewegt, nämlich mit dem Körper zusammen.

14:08 Wie gesagt, Atheisten sind nicht Leute die die erste Drei Wege leugnen, sondern die für die Antwort Materie und Energie sagen. Oder auch Raumzeit.

Daher die Wege 4 und 5, von denen die Ordnung des Universums wieder, wie Via prima, auf Geocentrismus hinweisen, und auch bei Symbiosen auf Intelligent Design hinweisen.

D h - die falsche moderne Naturwissenschaft gehört widerlegt.

Das "edelste" wurde anhand der Gottesbeweise C. S. Lewisens in Miracles und in Abolition of Man verteidigt.

Wiederum unmöglich bei "wissenschaftlichem" Materialismus. Nicht unmöglich gegen diesen, aber unmöglich mit Beibehalt diesens.

Thursday, 29 December 2022

Krygier in Notre Dame


Frage
Ist es legitim, im Gottesdienst dazwischenzurufen, wenn der Prediger menschenverachtende Äußerungen tätigt?
https://de.quora.com/Ist-es-legitim-im-Gottesdienst-dazwischenzurufen-wenn-der-Prediger-menschenverachtende-%C3%84u%C3%9Ferungen-t%C3%A4tigt/answer/Hans-Georg-Lundahl-1


Antwort von
Karsten Zamzow
angefordert

Hans-Georg Lundahl
Studierte Latein (Sprache) & Griechisch (Sprache) an der Universität Lund
St. Steffanstag, 26.XII.2022
Wenn der Prediger Christentumsverachtende Äußerungen macht, dann ja.

Z. B. war in März 2010 ein Rabbiner in Notre Dame eingeladen, er sagte nicht etwa "wir Juden fasten auch und zwar in dem Sinn, und die Almose ist so bedeutend" - sondern "Jesus war nicht der Messias" - das ist Christentumsverachtend, und junge Leute aus der Pfarre St. Nicolas du Chardonnet (Priesterbruderschaft Pius X) haben dazwischengerufen. Sie wurden mit Polizei beseitigt.

Hans Schlumberger
fünften Weihnachtstag
29.XII.2022
Wenn wir einen Vertreter einer anderen Religion einladen, erwarten wir doch, dass er seine Religion vertritt und nicht unsere eigene. Ihm das zu versagen und ihn nicht ausreden zu lassen, bedeutet, dass man erwartet, er solle seinem Glauben untreu werden und ihn schänden. Das ist schlicht unanständig.

Ein Rabbiner, der seinem biblischen Glauben treu bleibt, verhält sich nicht "christentumsverachtend", sondern glaubenstreu. Das hat meinen Respekt genauso wie ein Katholik, der seinem Glauben treu bleibt. Nirgends ist uns verheißen, dass vor der Wiederkunft Christi alle Welt uns recht zu geben habe.

Wer nicht in der Lage ist, einen andersgläubigen Menschen ausreden zu lassen, sollte ihn nicht einladen und steril im eigenen Saft weiterschmoren.

Der Rabbiner redete ja nicht im Namen des Dreieinigen Gottes wie wir Christen, sondern im Namen des Judentums.

Soll künftig am Portal von Notre Dame ein Schild hängen: "Juden unerwünscht, sofern sie Juden bleiben wollen" - ?

Die Jungen Leute haben in ihrem blinden Wahn und tauben Eifer überhaupt nichts verstanden. Ich erwarte gerade von jungen Leuten eine gewisse Toleranz Andersgläubigen gegenüber.

Hans-Georg Lundahl
fünften Weihnachtstag
29.XII.2022
"Wenn wir einen Vertreter einer anderen Religion einladen, erwarten wir doch, dass er seine Religion vertritt und nicht unsere eigene."

Schön.

Aber mann kann seine Religion in zwei Weisen vertreten wenn mann zu einer anderen eingeladen ist.

Die eine, die ich für lobenswehrt gehalten hätte, wäre darüber zu sprechen was lann gemein hat. Hätte er über das Fasten im Judentum gesprochen, das wäre OK gewesen.

Bei der anderen muß ich unterscheiden.
A) Mann greift die einladende Religion an, aber höhrt auch zu wenn die antwortet, z. B. zwischen Nachmanides und einen Dominikanern
B) Mann greift sie an, ohne eine Antwort zu erwarten.

Dies letztere ist was Krygier getan hat. Und der Fehler war nicht nur seiner, sondern vor allem der des Bischoffs.

Ich halte es nicht unter allen Umständen für einen Fehler, z. B. wenn im Mittelalter oder in Rom bis 1870 an Karfreitagen ein Priester in der Synagoge predigte, da ist aber nicht gerade von "einladen" die Rede.

"Ein Rabbiner, der seinem biblischen Glauben treu bleibt, verhält sich nicht "christentumsverachtend", sondern glaubenstreu."

Sein "Glaube" ist nicht biblisch.

Mann feierte eben ein Fest unter den Juden. In Joh. 10 ist er bezeichnet als Einweihungsfest des Tempels.

Wir Catholiken haben Christus als lebendigen Tempel. Und zwar als auf den Altären gegenwärtig. Die Juden haben heute seit fast 2000 Jahren weder Tempel noch Tabernakel.

Übrigens war Krygier auch aus rabbinischer Sicht kaum glaubenstreu. Er behauptet die Hoffnungen hätten gefehlt, er dringte auf ein überschreiten der landläufigen Confessionen, für eine neue humanistische Civil-Religion ("civilisation d'amour") die z. B. Catholiken, Juden, Moslems zusammen basteln sollen.

"Wer nicht in der Lage ist, einen andersgläubigen Menschen ausreden zu lassen, sollte ihn nicht einladen und steril im eigenen Saft weiterschmoren."

Sie verwechseln den Einläder mit denen die ihn nicht ausreden ließen. Der einläder war "Erzbischoff" Vingt-Trois. Die Unterbrecher waren aus der Pfarre St. Nicolas du Chardonnet, wo ich practisierte. Die gehöhrt der Priesterbruderschaft St. Pius X. Diese erkennt zwar z. B. damals "Erzbischoff André Vingt-Trois" oder "Pabst Benedict XVI" an, aber sind gegen deren Amtsführung. Meine erste Reaction war, die Jungen hätten da übereilt gehandelt und mann hätte ihn ausreden lassen sollen. Dann hab ich die Rede des Krygier nachgeschaut, und mußte meiner Pfarre recht geben.

"sondern im Namen des Judentums."

Nicht einmal.

"Die Jungen Leute haben in ihrem blinden Wahn und tauben Eifer überhaupt nichts verstanden."

Gerade eben nicht. Sie haben gewußt das Krygier da sprechen sollte, und eben nicht wiedersprochen werden sollte, es war keine Debatte wie zwischen Nachmanides und dem Dominikaner.

Thursday, 22 December 2022

Verleumdungen gegen Paulus-Briefe


Frage
Sechs der 13 Briefe von Paulus stammen nicht von Paulus und werden als "deutero- triteropaulinisch" bezeichnet. Warum werden sie als "deutero- triteropaulinisch" bezeichnet und nicht als "gefälschte Paulusbriefe", was sie ja eigentlich sind?
https://de.quora.com/Sechs-der-13-Briefe-von-Paulus-stammen-nicht-von-Paulus-und-werden-als-deutero-triteropaulinisch-bezeichnet-Warum-werden-sie-als-deutero-triteropaulinisch-bezeichnet-und-nicht-als-gef%C3%A4lschte-Paulusbriefe-was/answer/Hans-Georg-Lundahl-1


AufrufAntwort von
Leesa Carey
angefordert

Hans-Georg Lundahl
Guter Amateur-Theologe und Amateur-Kirchengeschichtler.
22.XII.2022
13 der 14 Briefe vom hl. Paulus stammen vom hl. Paulus.

Der Hebräerbrief stammt vom hl. Paulus oder vom hl. Barnabas.

Die Theorie hinter Ihrer Frage ist falsch, stammt aus einer academischen Verleumdung gegen die Catholische Kirche. Demnach wäre die allererste Kirche nicht genügend hierarchisch gewesen um daß darin die Briefe an Titus und Timotheus geschrieben waren, war sie aber, und sind sie.

Thursday, 8 December 2022

Der schlimmste "Hypermoralismus" ist Hyperresponsabilität


Frage
Ist "Hypermoralismus" ein reales Problem?
https://de.quora.com/Ist-Hypermoralismus-ein-reales-Problem/answer/Hans-Georg-Lundahl-1


Antwort von
Karsten Zamzow
angefordert

Hans-Georg Lundahl
Guter Amateur-Theologe und Amateur-Kirchengeschichtler.
8.XII.2022
Unbefleckte Empfängnis
Eher Hyperresponsabilität als Hypermoralismus.

Beispiel aus der spanischen Quora:

"El no tener hijos es una tendencia global ahora. Tener un hijo es una decisión seria para la que la mayoría de jóvenes no están listos."

Das nicht-haben der Kinder ist jetzt eine weltweite Tendenz. Ein Kind haben ist eine ernsthafte Entscheidung, für der die Mehrheit der jungen Leute nicht bereit sind. (Meine Übersetzung)

Diese Hyperresponsabilität führt zu klar unmoralischen Gegenentscheidungen wie Abtreibung oder Empfängnisverhütung, mit einbezogen Homosexualität wie sie practisiert wird.

Es ist besser solche Einstellungen hyperresponsabel (überverantwortlich) zu nennen als hypermoralisch.

Saturday, 26 November 2022

Hat Hitler an Gott geglaubt?


Fr
Hat Adolf Hitler an Gott geglaubt?
https://de.quora.com/Hat-Adolf-Hitler-an-Gott-geglaubt/answer/Hans-Georg-Lundahl-1


Antwort von
Salah Ait Mokhtar angefordert

Hans-Georg Lundahl
Studierte Latein (Sprache) & Griechisch (Sprache) an der Universität Lund
19. Nov. 2022
So viel ich weiß war er Pantheist, er ist zwar aus der kath. Kirche nicht ausgetreten, hat immer noch die Liturgie geliebt, aber eine normalen christlichen Glauben im Sinn der kath. Kirche hatte er nicht mehr.

Tuesday, 8 November 2022

Kpl. Johannes M Schwarz zu Akt und Potenz, 24 Thesen


Fundamentaltheologie Plus - Ep 1.3.1. Philisophia Perennis: Akt und Potenz
kathmedia (Deutsch) | 8 Nov. 2022
https://www.youtube.com/watch?v=YL2MsnAwpF0


2:12 Was hat Richard Dawkins gesagt über den Sinn der Gottesbeweise?

Laut den Résumé von Matt Fradd, war er tatsächlich sehr daneben ...

x:x Postquam Sanctissimus und Doctoris Angelici sind nicht auf dem Site des Vaticans sichtbar.

6:39 Wunderbar, habe schon selbst den Aristoteles / Thomas über die nur potentielle Natur der Teilung verwehrtet.

Hab kein Problem damit. Wenn irgendwas in den 24 Thesen, dann höchstens:
  • 7 - totale Einfachheit der geistlichen auch Kreaturen, es gaben andere Ansichten als die des hl. Thomas
  • 11- Bischoff Tempier hielt es nicht mit dem Thomas, und er hat eine naheliegende, doch nicht identische These verdammt
  • 14 - wie könnte Materie echte Sinneswahrnehmung entstehen lassen?


Nebenbei das die 24 Thesen (alle oder minus die Aufgerechneten) wahr sind heißt nicht das sie eine ideale Wegbeschreibung für die Methode der Apologetik sind.

Das "irrecucible complexity" hier nicht aufgerechnet ist, heißt also nicht daß sie keine Gottesbeweis wäre. Die fünf Wege sind auch nicht aufgerechnet, z. B.

6:41 Es gibt keine wirklich unendliche Summe.

Jede "unendliche Summe" ist nur potentiell unendlich und in jeder Aktuation eine endliche Annäherung, sagt der hl. Thomas auch.

Für ihn "nehme eine unendliche Linie" = "nehme eine beliebig lange Linie, so lang wie du brauchst" - eine wirklich unendliche Linie gibt es nicht. Die Linie ist die ganze Distanz zwischen zwei aktuierten Punkten. Aber der Punkt der aktuiert ist, ist definiert wie eine Grenze der Linie. Eine Linie zwischen zwei Punkten = zwischen zwei Grenzen = ist begrenzt und nicht unendlich.

12:25 Wille, Hand, Kugelschreiber, Tinte, Papier wird geschrieben. 5 Teile. Ein Primum Movens non Motum (binnen dieser Kette), der Wille, ein Ultimum Motum non Movens oder Endresultat, dazwischen drei Mota Moventia.

Die Kette besteht aus endlich viele Glieder. Nicht aus unendlich vielen.

Mann sagt dem hl. Thomas nach er hätte gesagt, außer Wundern regiert Gott die Schöpfung durch Zweitursachen. Dies kann aber nicht alles in der Schöpfung gelten. Denn jede Zweitursache ist ein Motum Movens, und das erste Motum Movens hat nicht noch ein Motum Movens hinter sich, sondern direct das Primum Movens non Motum. Es können nicht unendlich viele Zweitursachen dasein zwischen Gott und einem beliebigen Endresultat, sondern nur endlich viele, sonst hätte es mit dem "non est in infinitum regredere" nichts an sich und der Gottesbeweis fällt.

Dies schließt übrigens auch nicht aus die Engel spielen in der Schöpfung regelmäßig eine Rolle, denn Engel sind erschaffen, und daher Zweitursachen.

Nein, Sprachen-Ursprung ist nicht von Evoluzern beantwortet


Frage
Wie und wann ist die menschliche Sprache entstanden? Kann man das überhaupt genau herausfinden?
https://de.quora.com/Wie-und-wann-ist-die-menschliche-Sprache-entstanden-Kann-man-das-%C3%BCberhaupt-genau-herausfinden/answer/Hans-Georg-Lundahl-1


Antwort von
Emma Maatje Van Boven angefordert

Hans-Georg Lundahl
Studierte Latein (Sprache) & Griechisch (Sprache) an der Universität Lund
30. Nov. 2020
Gott hat Adam und Eva mit Sprachbegabung und mitgeschaffener Kenntnins der hebräischen (oder so was) Grammatik geschaffen.

Laut dem Martyrologium romanum für den Weihnachtstag geschah dies 5199 vor Christus.

Evolutionistische Theorien darüber sind mer oder weniger idiotisch.

Zweimal beantwortet
A und B

A

Erka Emm
7.XI.2022
Da stellt sich doch glatt die Frage, wie die Leute miteinander gesprochen haben, die vor dem 25.12.5199 v.u.Z. gelebt haben, zum Beispiel in Australien, Göbekli Tepe oder in Schöningen nordlich des Harz', wo man rund 300 000 Jahre alte Holzspeere fand.?

Ist Ihnen schn mal in den Sinn gekommen, dass ihre Aussagen über Evulotionistische Theorien idiotisch sind?

Hans-Georg Lundahl
7.XI.2022
Ist Ihnen in den Sinn gekommen

  • 1. daß sie gar keine evolutionistische Theorie über den Ursprung der Sprache zusammenkriegen?
  • 2. und daß Adam und Eva ab 25.III.5199 vor Chr. Hebräisch sprachen vor Australier, Mungo woman in der Zeit Noah's nach der Sintflut, vor Nimrod und sonstige Babelsbauleute in Göbekli Tepe vor den Holzspeer-Besitzern in Schöningen nördlich des Harz, und daß Ihre Daten falsch sind?


Erka Emm
7.XI.2022
Doch.

Zu 1.

Meinen unwesentlichen Gedanken zu Folge haben Menschen schon vor Jahrmillionen miteinander kommuniziert, was natürlich voraussetzt, dass die Welt deutlich älter ist als 7221 Jahre. Das gesprochene Wort hat sich dabei als sehr praktikabel erwiesen. Kinder haben von ihren Eltern und anderen Sippenmitgliedern eine Sprache erlernt, mit Vokabular und Grammatik, und diese hat sich im Laufe der Teit verändert. Für manche war die Darstellung zeitlicher und räumlicher Distanz und Relation wichtig.

In den indoeuropäischen Sprachen gibt es es eine Form für die retrospektive Zukunft, zum Beispiel: " Das werden Sie morgen nach einigem Nachdenken verstanden haben." Im Chinesischen kann man das nicht sagen. Dafür hat es sehr viele kurze Wörter, die zur Unterscheidung verschieden betont und intoniert werden (z. B. tiefer, mittlerer, hoher, steigender und fallender Akzent). Dadurch kann Informationen schneller übermitteln, muss aber auch genau zuhören können. In windreichen Gegenden eher unpraktisch.

Da sich beim Erlernen und Nachsprechen kleine Ungenauigkeiten einschleichen, wandelt sich die Sprache langsam, es werden neue Formulierungen für neue Dinge gewonnen, Altes gerät nach einiger Zeit der Nichtbenutzung in Vetgessenheit. So passt sich die Sprache den Notwendigkeiten an, und die sind lokal vetschieden. Oder kennen Sie das hebräische Wort für Mammut? Mastodon oder Wollnashorn? Gab es nicht im Garten Eden. Und wie heißt Wisent auf Hebräisch, das gab es noch vor 7221 Jahren auch im Vorderen Orient?

Andere Sprachen kennen viele Wörter für unterschiedliche Arten von Schnee (Neuschnee, Harsch, Griesel, Pappschnee, Pulverschnee, Firn, Gletschereis, Wächten… und noch viel mehr). In den semitischen und hamitischen Sprachkreisen ist das Vokabular für Schnee dagegen stark reduziert, das für Sand stärker differenziert.

Durch kulturellen Austausch werden auch Begriffe und ihre Bezeichnungen ausgetauscht, zum Beispiel ersetzt das englische "flatrate" zunehmend das dem Französischen entlehnte "Pauschalrate" für einen Einheitspreis.

Genügt das für den Ansatz einer EvolutionistischenTheorie der Sprachentwicklung?

Zu 2.

Ich tue mich in der Tat sehr schwer damit, meine Daten für falsch zu halten. Dazu ist die Übermacht der Beweise zum Beispiel der radioaktiven Zerfallsreihen einfach zu stark. Außerdem sind die Beweise über Sedimentschichten oder die Geomorphologie der Alpen (ehemaliger Meeresboden findet sich auf den höchsten Gipfeln) und die Kontinentaldrift (gleichalte Gesteine finden sich auf beiden Seiten ehemaliger oder gegenwärtiger Spaltungszonen wie dem Atlantik oder dem Ostafrikanischen Grabenbruch) einfach zu wirkmächtig und mit bloßem Auge erkennbar. Und das passt alles nicht in Ihre lächerlichen 7221 Jahre.

Wieso hat sich dann Ihr Schöpfergott eigentlich die Mühe gemacht, 40 000 Jahre Verwitterung auf australiachen Felsmalereien mit sauber datierbaren Verwitterungsspuren zu simulieren? Oder die Jahrtausende, die man abzählbar mit Dendrochronologie belegen kann? Der Hohenheimer Jahrringkalender reicht übrigens bis ins Jahr 10471 vor Christi Geburt zurück, ist also älter als Ihre Welt. Ganz schön detailversessen, Ihr Schöpfergott.

Hans-Georg Lundahl
8.XI.2022
Zum 1.

"Das gesprochene Wort hat sich dabei als sehr praktikabel erwiesen."

Setzt voraus das es eins gab. Es ging jetzt nicht um Veränderung einer schon existierenden Sprache, sondern um Ursprung der Sprache.

"Kinder haben von ihren Eltern und anderen Sippenmitgliedern eine Sprache erlernt, mit Vokabular und Grammatik, und diese hat sich im Laufe der Teit verändert."

Setzt voraus das es ein Vokabular und eine Grammatik gab. Es ging jetzt - muß ich's wieder sagen? - nicht um Veränderung einer schon existierenden Sprache, sondern um Ursprung der Sprache.

"Für manche war die Darstellung zeitlicher und räumlicher Distanz und Relation wichtig.

"In den indoeuropäischen Sprachen gibt es es eine Form für die retrospektive Zukunft,"

Jetzt sprechen Sie über den Ursprung der Indo-Europäischen Gruppe. Haben Sie die Frage falsch verstanden?

Die Frage galt Ursprung der Sprache (als solche) und nicht Ursprung der Sprachen (oder einer von ihnen).

"Da sich beim Erlernen und Nachsprechen kleine Ungenauigkeiten einschleichen, wandelt sich die Sprache langsam, es werden neue Formulierungen für neue Dinge gewonnen, Altes gerät nach einiger Zeit der Nichtbenutzung in Vetgessenheit. ...

... Genügt das für den Ansatz einer EvolutionistischenTheorie der Sprachentwicklung?"

Sprachenentwicklung ist hier das falsche Wort, und steht hier nichts in Zusammenhang mit Evolutionstheorie, möglicherweise nur eine sehr alte Welt in welcher das Mirakel von Babel nicht notwendig wäre um die Variation zu beschleunigen.

Die Frage gilt immer noch Ursprung der SprachE und nicht der SprachEN.

Zum 2.

"Dazu ist die Übermacht der Beweise zum Beispiel der radioaktiven Zerfallsreihen einfach zu stark."

Zu einem Beweis aus radioaktivem Zerfall muß mann zunächst eine Idee davon haben wieviel es von der Mutterisotope gab.

Bei Göbekli Tepe, war das ursprüngliche pmC 100 (oder nahe) oder eher unter 50, wie ich es für warscheinlichst halte?

Bei Kalium-Argon, wieviel Argon kommt aus der Luft oder aus Prozessen in der Lava vor dem Ausbruch?

"Außerdem sind die Beweise über Sedimentschichten"

Sintflut schließen Sie wie aus?

"oder die Geomorphologie der Alpen (ehemaliger Meeresboden findet sich auf den höchsten Gipfeln)"

Sintflut schließen Sie wie aus?

"die Kontinentaldrift ... das passt alles nicht in Ihre lächerlichen 7221 Jahre."

Für den indischen Kontinentaldrift wodurch die Himalaya entstand (entstanden? ist es Mehrzahl?) habe ich eine Berechnung ... die nach der Sintflut, 2957 v. Chr. paßt. Wollen Sie sie sehen?

"40 000 Jahre Verwitterung auf australiachen Felsmalereien mit sauber datierbaren Verwitterungsspuren zu simulieren?"

Warum wären die Spuren datierbar, als Verwitterung?

"Oder die Jahrtausende, die man abzählbar mit Dendrochronologie belegen kann?"

Dendrochronologie ist, wie die andere Lignin-basierte Methode (Schrift auf Papier) unsicherer je weiter zurück mann geht.

"Der Hohenheimer Jahrringkalender reicht übrigens bis ins Jahr 10471 vor Christi Geburt zurück,"

Er ist kein Kalender. Aber danke für die neuere Unsicherheit, als ich Kind war reichte Dendro noch bis 20 000 vor der Gegenwart ... schön das sie beginnen ihre Unsicherheiten zuzugeben.

Erka Emm
8.XI.2022
Ich schließe eine weltumfassende Sintflut zuverlässig aus. Sie müsste weltweit gleichartige Sedimentationsspuren hinterlassen haben, da sie ja weltweit gleichzeitig oder innerhalb weniger Tage begonnen und aufgehört haben müsste.

Hat sie aber nicht.

Außerdem bleibt jeder Bibel-Exeget die Antwort schuldig, wo all das Wasser hergekommen und wo es hingelaufen sein soll. Wir reden hier über eine Verdrei- bis -vierfachung des in allen Ozeanen vorhandenen Wassers. Für eine hohle Erde mit eingebautem Pumpwerk fehlt jeglicher Beweis. Mit welcher Erklärung gedenken Sie aufzuwarten?

Es gibt genügend Beweise für die Falschheit der These von der weltumfassenden Sintflut. Wenn überhaupt, dann handelt sich um ein verzerrte Wiedegabe eines älteren Flutberichts (älter als die 7221 Jahre Ihrer Welt), Favoriten sind die Überflutung von Teilen des Persischen Golfs oder des Schwarzen Meeres am Ende der letzten Eiszeit vor rund 11700 Jahren.

Weiters suchen Sie nach dem Beginn DER Sprache. und verweigern sich der Einsicht, dass es mehr als eine Sprache gab und gibt. Viele Menschen beherrschen mehr als eine Sprache (ich zwei gut, dazu etwa 4 Dialekte, drei weitere Sprachen mäßig). Die meisten lassen sich auseinander ableiten, es gibt solche mit großer und geringerer Ähnlichkeit Man kann sie in "Stammbäumen" anordnen und wird feststellen, dass diese Stammbäumen den genetisch ableitbaren recht ähnlich sind. Fand Luigi Luca Cavalli-Sforza heraus. Ferner vertritt er auch die These, dass sich alle derzeit existierenden und etliche der ausgestorbenen auf eine gemeinsame Sprache zurückführen lassen. Man darf dabei nicht außer Acht lassen, das zu dem Zeitpunkt, als jene Sprache gesprochen wurde, auch andere Sprachen gesprochen wurden - nur sind die bzw. ihre Sprecher alle ausgestorben.

Heißt, sie differenzieren nicht zwischen Sprache im linguistischen Sinne sowie der Sprachbefähigung, die Kinder schin im Alter von wenigen Monaten erlangen und über die auch viele Tiere verfügen, zum Beispiel Delfine oder Rabenvögel. Wollen Sie nicht?

Und Sie? Lesen Sie die Bibel im griechischen und Aramäischen bzw. hebräischen Original oder der lateinischen Transliteration? Bedenken Sie bitte, es ist ein auf einem lignin-basierten Trägermaterial fixiert und daher unzuverlässig.

Zeigen Sie mir mal, wie Sie einen rund 40 bis 50 Millionen Jahre währenden Vorgang so erklären wollen, dass es lediglich 2957 +2022 = 4979 Jahre dauert den Himalaya aufzufalten, zumal der höchste Berg des Himalaya, der Qongmalungma 8848 m hoch ist und seit mindestens 166 Jahren um nur etwa 1,7 m höher geworden ist.

Ihr Kommentar zum Hohenheimer Jahrringkalender (der derzeit gesichert am weitesten zurückreichende lückenlose dendrochronologische Kalender) wundert mich am meisten. Ein Kalender dient der zeitlichen Einordnung von Ereignissen, Genau das kann ein solcher dendrochronologische Kalender, darum ist er einer.

Und es ist interessant, dass Sie sich an einen 20 000 Jahre zurückreichenden dendrochronologische Kalender zu erinnern meinen, den es nicht gegeben hat. Der derzeitige weissenschaftliche Stand liegt bei etwa 12 000 gesicherten und etwa weiteren etwa 2000 nicht ganz so sicheren Jahren. Wie passt der zu den 7221 Jahren seit Beginn der Schöpfung?

Haben Sie noch mehr solche trügerischen Erinnerungen?

Hans-Georg Lundahl
9.XI.2022
1. Keine Antwort, heißt das daß Sie zugeben ich habe recht?

Wart'mal! Ich sehe was untenhin. Hol es hier hinauf.

"Weiters suchen Sie nach dem Beginn DER Sprache. und verweigern sich der Einsicht, dass es mehr als eine Sprache gab und gibt."

Sie verweigern sich die Einsicht das die Fragen verschieden sind. Jede Sprache die in der Geschichte schon entstand, außer die erste, und außer dem Wunder von Babel, entstand aus einer früheren. Aber laut der Evolutionstheorie entstanden Menschen aus Nicht-Menschen, die Solche Sprachen eben nicht hatten.

"Viele Menschen beherrschen mehr als eine Sprache (ich zwei gut, dazu etwa 4 Dialekte, drei weitere Sprachen mäßig)."

Ja, danke schönstens für den Ablenke-Versuch. Ich auch, aber ich verwechsele nicht die beiden Fragen.

"Heißt, sie differenzieren nicht zwischen Sprache im linguistischen Sinne sowie der Sprachbefähigung, die Kinder schin im Alter von wenigen Monaten erlangen und über die auch viele Tiere verfügen, zum Beispiel Delfine oder Rabenvögel. Wollen Sie nicht?"

Die Sprachbefähigung kann nur in gewissen Monaten aktiviert werden. Daher kann eine erste Sprache nicht erfunden werden von einem der keine in den Monaten lernte. Weder Delphine noch Raben verfügen über eine Sprachbefähigung. Sie können sich nicht über Begriffen unterhalten, auch können sie nicht sagen "gestern aß ich Brotbrösel, morgen hoffe ich auf Fett" und sie können auch nicht sagen "wenn ich ein Mensch wäre dann hätte ich eine Sprachbefähigung," was aber wahr ist.

2. Schon eine Antwort, nun, für 1. auch, siehe oben, und ich muß darauf antworten.

"Sie müsste weltweit gleichartige Sedimentationsspuren hinterlassen haben, da sie ja weltweit gleichzeitig oder innerhalb weniger Tage begonnen und aufgehört haben müsste.

"Hat sie aber nicht."

1) Was sind die Unterschiede?
2) Stimmt auch nicht, wie und wo es gestromt hat, ob da schon was zum erodieren gab oder wo Grundlagen waren für die Sedimentierung als solche (Präzipitation bei Sättigung der aufgeschlammten Partikel im Wasser) erklärt sehr viele Unterschiede.

"Außerdem bleibt jeder Bibel-Exeget die Antwort schuldig, wo all das Wasser hergekommen und wo es hingelaufen sein soll."

Sie haben wirklich total den Kreationismus verpaßt.

Woraus? Wasserreservoire im Erdinneren und ich würde hinzufügen die Wasserstoffschicht der Atmosphäre war dichter und reichte weiter hinab, wo sie eines Tages, auf Gottes Entscheidung mit Sauerstoff aus der unteren Atmosphäre vermischt einen Knallgas ausmachte.
Wohin? Neubildung der Ozeantiefen direct nach der Sintflut.

"Für eine hohle Erde mit eingebautem Pumpwerk fehlt jeglicher Beweis."

Die Wasserreservoire würden nicht mehr vorhanden sein, wenigstens nicht im selben Ausmaß wenn das Wasser jetzt in Ozeanentiefen runten ist.

"Wenn überhaupt, dann handelt sich um ein verzerrte Wiedegabe eines älteren Flutberichts (älter als die 7221 Jahre Ihrer Welt), Favoriten sind die Überflutung von Teilen des Persischen Golfs oder des Schwarzen Meeres am Ende der letzten Eiszeit vor rund 11700 Jahren."

Nee, das war das Ende der Nachsintflutlichen Eiszeit. 9700 vor Christus nach C14 = 350 nach der Sintflut, Tod Noens, Beginn Babels (auch genannt Göbekli Tepe). 2 607 vor Christus in Wirklichkeit. 42.8224 pmC in der Atmosphäre damals.

New Tables

1. Nee, die Antwort zu 1. fehlte nicht, sondern kam hier verspätet. Wurde oben angefügt.

2. Zurück zur Sintflut.

"Bedenken Sie bitte, es ist ein auf einem lignin-basierten Trägermaterial fixiert und daher unzuverlässig."

Der Text existiert virtuell jenseits der einzelnen Text-Exemplare. Im Gegensatz z B zum Turinpapyrus, welches wir nur einmal haben, wir haben den Text in keine andere Exemplare.

"Zeigen Sie mir mal, wie Sie einen rund 40 bis 50 Millionen Jahre währenden Vorgang so erklären wollen, dass es lediglich 2957 +2022 = 4979 Jahre dauert den Himalaya aufzufalten, zumal der höchste Berg des Himalaya, der Qongmalungma 8848 m hoch ist und seit mindestens 166 Jahren um nur etwa 1,7 m höher geworden ist."

Qongmalungma = Mt Everest?

Nun, hier habe ich die Serie

Himalayas ... how fast did they rise? · Himalayas, bis ... and Pyrenees · ter · quater · quinquies ... double-checked

"Ein Kalender dient der zeitlichen Einordnung von Ereignissen,"

Ein Kalender ist es auch im diesen Sinne nicht, denn sie ist bis da hinten zu unsicher.

"Und es ist interessant, dass Sie sich an einen 20 000 Jahre zurückreichenden dendrochronologische Kalender zu erinnern meinen, den es nicht gegeben hat."

Warscheinlich kein Gegenstück zu Hohenheim, aber es wurde jedenfalls unter Wissenschaftlern darüber gemunkelt. Ich habe die Aussage nicht direct von denen, sondern von Edgar Andrews' From Nothing to Nature, der dagegen polemisierte.

"Der derzeitige weissenschaftliche Stand liegt bei etwa 12 000 gesicherten und etwa weiteren etwa 2000 nicht ganz so sicheren Jahren."

Ich würde nur die letzten 3000 Jahre, vielleicht etwas mehr, als wirklich gesichert annehmen.

Erka Emm
9.XI.2022
Nein, Sie haben in allen Punkten Unrecht bis auf die korrekte Zuordnung Qongmalungma = "Mount Everest".

Sie sind nicht nur unbelehrbar, sondern auch blind. Wer in einer Baugrube stehenden das Muster der Kies- und Sandablagerungen studiert merkt sehr schnell dass Ihre Argumentation falsch ist. Hauptsache es passt irgendwie zuR "Heiligen Schrift, so wie Sie sie kennen". Sie können ja nicht einmal den Begriff "Sprachbefähigung" korrekt wiedergeben und mit der Dendrochronologie haben Sie sich auch nicht beschäftigt, sonst wüssten Sie das es eine Alternative zur Radiokarbon-Methode ist und zu deren Kalibrierung dienen kann. Ihre Informationsquelle ist unwissenschaftlich und behauptet ohne zu beweisen.

Hans-Georg Lundahl
9.XI.2022
1. "Sie können ja nicht einmal den Begriff "Sprachbefähigung" korrekt wiedergeben"

Eher Sie nicht. Deshalb sind Sie so mager in der Materie, und vertuschen so lieb daß dies das eigentliche Thema der Frage ist.

2. "Wer in einer Baugrube stehenden das Muster der Kies- und Sandablagerungen studiert merkt sehr schnell dass Ihre Argumentation falsch ist."

Wodurch merkt er es?

"und mit der Dendrochronologie haben Sie sich auch nicht beschäftigt, sonst wüssten Sie das es eine Alternative zur Radiokarbon-Methode ist und zu deren Kalibrierung dienen kann."

Wußte ich schon, und halte sie für zuverlässig bis zurück in etwa 1200 vor Christus.

"Ihre Informationsquelle ist unwissenschaftlich und behauptet ohne zu beweisen."

Meine "Informationsquelle" ist mein eigener Blogg. Haben Sie nicht meinen Namen hier mit der Unterschrift verglichen und herausgefunden daß ich auf meine frühere Arbeit verwieß, können Sie einfach nicht lesen.

Die Poste sind nicht dazu um Thesen zu beweisen, als einzige Möglichkeit, sondern dazu ein creationistisches Szenario zu geben, zu zeigen daß der Evolutionismus eben NICHT die einzige Möglichkeit ist.

Übrigens sagten Sie nichts dazu wie ich Bestätitigungen für die Behauptungen in archäologische Facten finde, z. B. laut meiner Meinung war die Erhöhung der Himalaya in den ersten Jahrhunderten so bedeutend daß keine Menschen da wohnen konnten, und seltsamerweise ist die Archäologie entweder Vorsintflutlich oder von erst ein Paar Jahrhunderte nach der Sintflut, nach meiner Umkalibrierung (Bibel als Geschichte über Dendro als Lignin in zu kleinen Proben).

B

Tobias König
7.XI.2022
ich glaube nicht, dass evolutionäre Thesen … idiotisch sind, auch wenn ich überzeugt bin, dass die Schlussfolgerungen verkehrt sind.

Und über den Tag würde ich mich nicht streiten - da damals eh noch kein Weihnachten existierte.

Hans-Georg Lundahl
7.XI.2022
Für Sprachen-Ursprung sind es eher Idiotien als nur verkehrte Schlußvolgerungen. Für Holzspeere die 300 00 Jahre alt wären sind es verkehrte Schlußvolgerungen, aber doch nachvolziehbar, ein Aberglaube an Datierungsmethoden. Aber für Sprachen-Ursprung, nicht einmal das.