Tuesday, 18 October 2022

"mortuus et sepultus est ..."


Frage
War Jesus jemals biologisch tot?
https://de.quora.com/War-Jesus-jemals-biologisch-tot/answer/Hans-Georg-Lundahl-1


Hans-Georg Lundahl
Studierte Latein (Sprache) & Griechisch (Sprache) an der Universität Lund
17.X.2022
Ja.

Er ist dann drei Tage später biologisch und metabiologisch wieder lebendig und noch lebendiger gewesen. Oder besser, später, am dritten Tag, den Todestag mitgerechnet.

Andere
Antworten auf derselben Frage, meine Antworten auf die Antworten
https://de.quora.com/War-Jesus-jemals-biologisch-tot


I

Kalle Zabel
Sprachen: Russisch
17.X.2022
Wie soll das gehen? Am Kreuz tot und dann aus dem Grab geflüchtet und vorher sogar noch einen schweren Stein weggeschoben??

Das waren knapp drei Tage Scheintod.

Alles andere ist religiöse Fantasterei.

Hans-Georg Lundahl
17.X.2022
Ein drei Tage lang scheintoter Mensch findet nicht die Kraft nach drei Tagen ohne Nahrung ein Felsengrab zu entflüchten und sich dann triumphierend zu präsentieren.

Kalle Zabel
17.X.2022
Ein ganz toter schon gar nicht. Es gibt nach wie vor Legenden, dass ihm ärztliche Hilfe in der Grabstätte zuteil wurde.

"Triumphierend präsentieren" ist auch sehr beschönigend, wenn man die Bibel sehr genau liest! Hast du das schon getan?

Hans-Georg Lundahl
17.X.2022
Welche genaue Lesung würde dies als "beschönigend" herstellen?

"Ein ganz toter schon gar nicht."

Es sei denn, er ist Gott.

"Es gibt nach wie vor Legenden,"

Seit wann? Seit "Zeitgeist the Movie"?

"dass ihm ärztliche Hilfe in der Grabstätte zuteil wurde."

Ich würde nicht gern als Arzt in ein Grab hereingehen wo die Öffnung von außen mit einem großen Felsblock geschlossen ist.

Kalle Zabel
17.X.2022
Diesen ganzen Schmarrn findet man nur und allein im großen Märchenbuch "Bibel".

Warum sollte die Opferung eines Unschuldigen alle Menschen von Schuld erlösen? Das ist eine archaische Vorstellung aus der Ursuppe menschlicher Moralvorstellung. Kann Gott nicht ohne ein unschuldiges Opfer vergeben? Er könnte, aber er tut es nicht. Weil er von Grund auf ein Sadist ist.

Es kommt aber noch besser: Er opfert sich selbst! Dazu muss er eine junge Frau quasi vergewaltigen und wird selbst als menschliche Inkarnation geboren. Er predigt, und wird dann schließlich von Römern ans Kreuz geschlagen. Er opfert also sein Leben … stop, genau das tut er nicht! Nach drei Tagen steht er von den (Schein-)Toten wieder auf. Alles nur Show, so ein Gott kann überhaupt nicht sterben. Jesus hat also sein Leben nicht geopfert - er bekam es zurück.

Was ist daran glaubwürdig und attraktiv und für wen? Doch nur für Leute, die von Geburt an diesen Unsinn eingehämmert bekamen und vermutlich außer der Bibel noch nie ein anderes Buch gelesen haben.

Warum sollte einem Arzt nicht geholfen werden beim Wegschieben der Steinplatte? Die römischen Wachen waren definitiv auch nicht "heller" als ein heutiger Dorfpolizist. Die haben dem Arzt, vermutlich im Suff, wohl geholfen!

Rumpelstilzchen hat Stroh zu Gold gesponnen. Da man inzwischen Spuren von Edelmetallen in Stroh gefunden hat, ist dieses Märchen bedeutend glaubwürdiger als der Unsinn in deiner Bibel!

Grüß "ihn", wenn du das nächste Mal deinen Monolog mit "ihm" führst (ich glaube, du nennst es "Gebet").

Ich habe
zweimal geantwortet, A and B

A

Hans-Georg Lundahl
18.X.2022
// Diesen ganzen Schmarrn findet man nur und allein im großen Märchenbuch "Bibel". //

Märchen in der Bibel … mögliche … der verlorene Sohn. Der König mit dem Weingarten. Und noch einige.

Die Bibel enthält 1184 Kapitel (eine katholische Bibel also, die Protestantischen sind kürzer). Von denen sind 680 in geschichtlichen Büchern, da habe ich auch das Gesetz (den Penteteuch) einberechnet.

Was heißt hier geschichtlich? Es heißt, ein Christ wird traditionnellerweise glauben dies ist wirklich geschehen, dies ist eine glaubhafte geschichtliche Überlieferung, wie auch wir die Geschichte außerhalb der Bible aus Überlieferungen kennen.

Wir kennen die Geschehnisse der Vergangeheit aus Überlieferungen. Wenn es um 2000 Jahre alte Geschehnisse geht, oft nur aus einer. Und Menschen der Vergangenheit waren wirklich nicht dumm genug plötzlich ein Märchen für eine geschichtliche Überlieferung zu halten. Wir sind auch nicht dumm genug um Asterix für eine geschichtliche Überlieferung aus dem Römerreich zu halten …

"quasi vergewaltigen"

Nein, sie hat gesagt "fiat mihi secundum verbum tuum".

Die übrigen einwände gegen die Theologie sind für die geschichtliche Frage belanglos.

"Warum sollte einem Arzt nicht geholfen werden beim Wegschieben der Steinplatte?"

Ah, plötzlich hast du keine alte Legenden darüber mehr, es ist persönliche Speculation? Aber sehen wir uns die Lage an …

"Warum sollte einem Arzt nicht geholfen werden beim Wegschieben der Steinplatte? Die römischen Wachen waren definitiv auch nicht "heller" als ein heutiger Dorfpolizist. Die haben dem Arzt, vermutlich im Suff, wohl geholfen!"

Ob die Wachen Römer oder Juden waren, sie waren gut getraint, und einen Arzt hinzulassen damit er einen Betrug mache, der gerade der war den die Wachen verhindern sollten hätte ihnen die Todesstrafe gebracht.

B

Hans-Georg Lundahl
18.X.2022
"Was ist daran glaubwürdig und attraktiv und für wen? Doch nur für Leute, die von Geburt an diesen Unsinn eingehämmert bekamen und vermutlich außer der Bibel noch nie ein anderes Buch gelesen haben."

Dein "für wen" ist sehr unwissend. Aber wirklich.

Ich erkenne mich in dieser Beschreibung nicht, und Tausende andere auch nicht.

II

Martin Havenith
Früher Genesen (2020–2021)
17.X.2022
Man weiß es nicht.

Außerhalb der Bibel gibt es noch nicht einmal einen Hinweis darauf, das Jesus biologisch lebte.

Hans-Georg Lundahl
17.X.2022
Erzählungen sind nun mal die Hauptquelle oder sogar Ganzquelle der meisten Geschichte.

III

René Van Sachsa
Sprachen: Englisch
17.X.2022
Ja, und er ist auch tot geblieben. Sein Körper hat man einfach verschwinden lassen.

Hans-Georg Lundahl
17.X.2022
OK, die Jünger waren zynisch genug um den Körper verschwinden zu lassen, aber edel genug um sich nachher für den eigenen Betrug wie für eine Warheit zu opfern?

René Van Sachsa
18.X.2022
Wer behauptet, dass die Jünger an dem Verschwinde Trick beteiligt waren? Wahrscheinlich waren die in ihre blinde Verehrung komplett überzeugt von die Wiederaufstandung.

Hans-Georg Lundahl
18.X.2022
Warten Sie … - Sie behaupten also es wären ZWEI Gruppen daran interessiert gewesen Jesus als auferstanden zu beschreiben? Diese:

  • die betrogenen Jünger UND
  • eine andere Gruppe die sie irgendwie betrogen hat.


Welche wären diese andere Gruppe? Warum wollten sie daß die Jünger Christus für auferstanden hielten und haben Ihn dabei nicht selbst als auferstanden erkannt?

René Van Sachsa
18.X.2022
Vielleicht hat der Eigentümer des Grabes zweite Gedanken gehabt und die Leiche beseitigt. Den Rest der Geschichte kan für die Jünger gut der Wunsch der Vater aller Gedanken sein. Entweder welche Hypothese auch, ist glaubwürdiger als die märchenhafte Wiederaufstandung. Glauben sie aber was sie wollen, erwarte bloß nicht das Atheisten auch Respekt für den Wahnsinn haben. Ich habe anders als so viele Gottesdienst Fanatiker nicht sie Absicht jedem andersdenkenden um zu bringen oder zu verwunden…

Hans-Georg Lundahl
18.X.2022
"Vielleicht hat der Eigentümer des Grabes zweite Gedanken gehabt und die Leiche beseitigt."

Kulturell unmöglich, außerdem war der Besitzer des Grabes ein Jünger UND dazu hatte er nichts damit zutun daß es davor eine Wache gab - er konnte sie also nicht beseitigen.

"Den Rest der Geschichte kan für die Jünger gut der Wunsch der Vater aller Gedanken sein."

Psychologisch unmöglich für eine gut organisierte Gruppe, was die Jünger auch waren.

"Entweder welche Hypothese auch, ist glaubwürdiger als die märchenhafte Wiederaufstandung."

Sie sind sehr offen mit Ihrer philosophischen Grundlage - Naturalismus. Wissen Sie denn daß diese Philosophie ganz und gar nicht von sich selbst was selbstverständliches ist, sondern daß intelligente und gebildete Leute sich damit gegensätzlich außeinandergesetzt haben?

"erwarte bloß nicht das Atheisten auch Respekt für den Wahnsinn haben."
"Ich habe anders als so viele Gottesdienst Fanatiker nicht sie Absicht jedem andersdenkenden um zu bringen oder zu verwunden…"

Ich hätte gute Gründe manche Atheist-Fanatiker umzubringen, weil sie mir das Leben versauten. Das heißt nicht daß ich einer von ihnen auch wirklich umgebracht hätte. Heute ist nicht der beste Tag fürs umbringen, nicht wie in Rußland 1920 (erfolgreichst von Seiten der Atheisten) oder Spanien 1938 (erfolgreichst von Seiten der Katholiken). Vielleicht morgen … "morgen, morgen, nur nicht heute, sagen alle faulen Leute" und mit dem Umbringen war ich bisher sehr, sehr faul.

René Van Sachsa
18.X.2022
Ach ja…

Hans-Georg Lundahl
19.X.2022
Aber finden Sie es denn wirklich so schlimm im Umbringen faul zu sein?

Nur, wozu das Umbringen überhaupt in dieser Discussion reinbringen?

Denken Sie Menschen die die Auferstehung glauben seien typischerweise Mörder?

Monday, 17 October 2022

Alltagsleben Jesu (als Meister)


Frage
Wie lebte Jesus vermutlich im Alltag, also zu den Zeiten, von denen nicht in der Bibel berichtet wird?
https://de.quora.com/Wie-lebte-Jesus-vermutlich-im-Alltag-also-zu-den-Zeiten-von-denen-nicht-in-der-Bibel-berichtet-wird/answer/Hans-Georg-Lundahl-1


Hans-Georg Lundahl
Guter Amateur-Theologe und Amateur-Kirchengeschichtler.
17.X.2022
Vor 30? Als Zimmermann.

Ab 30? Mit Jüngern unter denen er das gute Beibehalten der Unterrichte organisierte.

"Morgen werde ich eine Rede wieder halten, Petrus notiert den ersten Satz, Andreas den zweiten, Jacobus den dritten, Johannes den vierten, Philippus den fünften, … Petrus dann den dreizehnten …"

"Jeder repetiert solange bis er wieder dran ist"

Nächsten Tag notiert also Petrus "Selig, die arm sind vor Gott; / denn ihnen gehört das Himmelreich." Er repetiert es bis er dran ist für "Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen?"

Übernächsten Tag sagt er den Zwölfen - "jetzt nehmt ihr eine Repetition bis alle in allen Teilen mitmachen können" und der Tag danach müssen die Zwölf es kleinere Gruppen von den Zweiundsiebzig beibringen, und so weiter.

Wie hätten wir sonst eine genaue Überlieferung?

Tuesday, 20 September 2022

Andrej hat noch mehr zu TerraX zu sagen!


Contra Lesch · Dialoge unter dem Lesch-Video · Ein Geschichtler hat Lesch auch angeprangert · Andrej hat noch mehr zu TerraX zu sagen!

Reaktion auf Terra X Doku
2. Sept. 2021 | Geschichtsfenster
https://www.youtube.com/watch?v=BLR4lNaTfMM


Entschuldigung daß ich unter dem anderen Video die "Fünf Fakten" gepostet habe, wußte noch nicht daß Sie diese schon beantwortet hatten!

Ich hoffe, zu 9:01, Sie finden meine Entschuldigung höflich genug!

19:18 Als Sohn einer Medizinerin, darf ich mich etwas einmischen?

Bevor Sie antworten, mann sagt manchmal, die Medizin des Galenos täuge gar nichts, da die Microben noch nicht entdeckt waren.

Irrtum. Alle Krankheiten sind nicht microbisch bedingt, es gibt Krankheiten der Funktionen und auch der Biochmie, das heißt des Metabolismus.

Ein mittelalterlicher Catholik, der jedes Jahr die Kirche für das Fasten gehorchte (strenger als heute, mit dem Fasten der Orthodoxen Kirche noch sehr vergleichbar) und dann dennoch einen Anfang von Diabetes hatte, und seinem Mediziner gehorchte, war wohl besser dran als manch heutiger Diabetiker der zuckerfreie Sodas consumiert und auf Insulin geht. Die vier Körperflüssigkeiten war in Prinzip Metabolismus. Und der ist auch für Infectionen relevant.

Dazu, mann muß nicht erst wissen was ein MIcrob ist um eine microbische Krankheit identifizieren zu können, und aus Erfahrung zu wissen was Microben äußerlich oder in inneren Infectionen abtötet. Sah gerade gestern eine Docu-Fiction über "Anna Stein" (die Hebammen die in Köln der Hexerei schuldig gefunden wurden waren nicht viele pro Jahr, Anfang des Dreizigjährigen Kriegs), und dieselbe Kräuter die hier warscheinlich die Nutzlosigkeit der Doctoren der Medizin beweißen sollen, bewiesen in dem Documentar wie competent die Hebammen waren!

19:29 Allerdings, die Frisur ist dem frühen 16:ten Jahrh. angehörig (auf dem Doctor der spricht), und da begannen schon die Hexenhysterien.

26:06 "Warum, warum?"

1) Hier ist der incompetente Doctor in dem Film ein Verfechter der Hexenverfolgung (indirect, directerweise wäre er mehr an Exorzisten also Scheiterhaufen interessiert);
2) Die Docu-Fiction über Anna Stein, die competente Hebamme die der Hexerei beschuldigt wird;

Gemeinsames Thema : Hexen waren unschuldig, ihre Verfolger blöd, Schuld daran war die Kirche / schlechte Verhältnisse des Mittelalters und der frühen Neuzeit.
Gemeinsamer Produzent : TerraX.

29:06 Ich bewundere Sie!

Thursday, 15 September 2022

Wunder und Naturgesetze


Fr.
Verstoßen Wunder gegen die Naturgesetze bzw. widersprechen sie diesen?
https://de.quora.com/Versto%C3%9Fen-Wunder-gegen-die-Naturgesetze-bzw-widersprechen-sie-diesen/answer/Hans-Georg-Lundahl-1


Antwort von
Emma Maatje Van Boven angefordert

Hans-Georg Lundahl
Guter Amateur-Theologe und Amateur-Kirchengeschichtler.
Sieben Schmerzen der hl. Jungfrau
15.IX.2022
Nein.

Die Naturgesetze beschreiben das Wirken der natürlichen Ursachen. Ein Wunder hat aber eine übernatürliche Ursache, nämlich Gott.

Der auch Urheber der natürlichen Ursachen ist, und deren natürliches Wirken, welches von Naturgesetzen beschrieben wird.

Ein Gesetz über das was Immunsystem oder Penizillin mit der Krankeit Hansens machen kann, ist nicht dazu geeignet Gott zu verbieten in einem einzigen Augenblick den Aussatz und alle seine schon geschehenen Schäden zu beseitigen.

Ein Geschichtler hat Lesch auch angeprangert


Contra Lesch · Dialoge unter dem Lesch-Video · Ein Geschichtler hat Lesch auch angeprangert · Andrej hat noch mehr zu TerraX zu sagen!

Herr Lesch, wir müssen reden!
9. Sept. 2022 | Geschichtsfenster
https://www.youtube.com/watch?v=ePJ79NykNqM


8:08 "im russischen Fernsehen"

Manche Sachen änderten sich nicht wirklich im Jahre 1990 ...

Ich glaube, Sie haben da die äußerste Quelle des Desolaten Mittelalterbilds ... oder vielleicht doch nicht, vielleicht gab's diesen schon vor 1917 ...

9:06 Herr Geschichtler!

Denken Sie wirklich die Naturwissenschaftler hätten ein wissenschaftliches Verhältnis zur Geschichte?

Nicht einmal (meistens) zu der Geschichte der Wissenschaften! Pierre Duhem ist dabei eine große Ausnahme! Und eine lobenswerte.

Dank ihm wissen wir z. B. daß quasi alles was Galileo für den Heliozentrismus argumentierte:
  • schon dem Nicole Oresme bekannt war;
  • zweitens ihm nicht beeindruckte, da er ihn für eine überflüssige Theorie hielt.


Am schlimmsten sind dabei Leute die im Alltag nicht die Geschichte der Wissenschaften machen, sondern nur Wissenschaftler sind, wenn sie sich mahl über Geschichte der Wissenschaften äußern. Hatte vor ein Paar Wochen mit einem Mann zu tun, er stellte sich vor, die traditionelle Art vor Semmelweiß wäre gewesen niemand wusche sich ... auch nicht nach einem Klo-Besuch.

Die Doktoren wuschen sich schon, nur ungenügend zwischen Autopsien und Geburten - traditionellerweise wurden Geburten durch Hebammen im Haus der Gebärenden geholfen. Die hatten nach jeder Geburt etwas frei, und wuschen sich da natürlich auch die Hände, aber die Doktoren wollten es nicht zehnmal pro Tag, mitten im Arbeitstag machen.

11:08 Warum ein Astrophysiker sich zum Mittelalter äußert?

Vielleicht weil sich das Mittelalter (präziser : der Clerus und die durch diesen Gebildeten, Hoch- und Spätmittelalter) zur Astrophysik äußerte.

Wodurch dreht sich das Weltall um die Erde jeden Tag? Gott dreht das Weltall um die Erde (außer den Empyräischen Himmel, der, ebenso wie die Erde, still bleibt).

Aber wenn es nur eine tägliche Drehung gibt, warum verschieben sich Himmelskörper, in Verhältnis zu Tag und Nacht und auch zu einander?

Gott dreht das Weltall mit der Schnelligkeit von 360° pro Sternentag. Ein Engel dreht die Sonne viel langsammer um den Zodiak, und ein anderer den Mond um den Zodiak, und zwar schneller als die Sonne. Es geht hier um Engel die ihre Himmelskörper von Westen nach Osten um den Zodiak drehen, aber mit den Zodiak von Osten nach Westen mitbewegt werden durch die Bewegung die Gott dem Weltall gibt.

Dies ist eine andere Astrophysik als die die Lesch bevorzugt, und da er sie nicht wissenschaftlich widerlegen kann ist es ihm bequemer die Quelle - das Hochmittelalter - zu dämonisieren.

12:02 Tschuldigung ... Sie haben sich zum Thema "Kompetenz" mit großer Dose des Competentialismus geäußert : jedem seinem Gebiet, Generalismus gibt's nicht mehr ... Gott sei Dank, kein juridisches Gesetz ...

Aber sind Sie von denen die:
  • Zweifel oder Anprangerung an Covid-Maßnahmen
  • Zweifel oder Anprangerung an Clima-Hysterie
  • Zweifel oder Anprangerung an Evolutionslehre Darwins
  • oder an der Astronomie der Serie Bruno-Galileo-Kepler-Newton ...
... als Fake News einschätzen?

12:29 Nein, Herr Geschichtler, der Herr Lesch ist kein Gegengewicht gegen Desinformation, er ist ein Desinformateur.

Er ist ein Desinformateur der die hl. Bibel in Zweifel bringt.

13:53 Ah, erklärt warum ich in Deutschland so wenig Leser hab!

Hatte bis heute keine Ahnung von der Winnetou-Debatte, daher bin ich in Deutschland medial nicht existent!

[Siehe hierzu Statistiques d'un mois et d'une année, 30 derniers jours, 8.IX.2022, "Allemagne", alle Blogs, 230 Leser nur!]

14:11 Tschuldigung, ist Wissenschaftsjournalismus irgendwie öffentlich-rechtlich?

Oder meine Sie einfach Wissenschaftsjournalismus zu einer Medi-Frage die zwischen 2020 und noch heute öffentlich-rechtliche Consequenzen hatte?

14:41 Das Geschichtsbild des Herrn Lesch scheint mir sehr ähnlich dem des Friedrich Engels.

Der, wie wir wissen, kein Geschichtler war.

Ich mußte nachgucken ob Lesch aus dem alten Ostdeutschland war, nee, auß Gießen welches in Hessen liegt und die Uni war in München ... aber sein Vater war Starkstromelektriker.

Ein Proletar in einem stark technocratischen Gebiet, das ist oft genug etwas marxistischer als der Durchscnitt.

[Z. Schluß:]

Freut mich daß dieses Video 48 000 Zuschauer hatte!

Thursday, 8 September 2022

Protestantismus und Hitler


Fr.
Warum glaubten so viele Deutsche an Hitler?
https://de.quora.com/Warum-glaubten-so-viele-Deutsche-an-Hitler/answer/Hans-Georg-Lundahl-1


Antwort von
Cadmus angefordert

Hans-Georg Lundahl
Studierte Latein (Sprache) & Griechisch (Sprache) an der Universität Lund
Geburtsfest der Hl. Jungfrau
8.IX.2022
Warscheinlich wegen protestantischer Majorität.

Einen frommen Catholiken wie Brüning hätten sie nicht angenommen.

Zu vergleichen ist da Österreich, catholische Majorität. Da wurden Seipel und Dollfuß gewählt. Viel gesünder.

Hans-Georg Lundahl
10.IX.2022
Und wer's mir nicht glauben will, daß es mir ein Turistenführer in Berlin sagte, in Bayern waren es nur 70 % NSDAP, in Berlin 90 % - hier ist die Antwort eines Oscar Petri mit Auszug eines Geschichtswerks und Karte über Wahlerfolge:

Antwoord van Oscar Petri op Was het nazisme populairder onder Duitse katholieken of protestanten?

Inquisition : nicht sehr blutig


Fr.
Wie viele Menschen sind durch die Inquisition gestorben?
https://de.quora.com/Wie-viele-Menschen-sind-durch-die-Inquisition-gestorben/answer/Hans-Georg-Lundahl-1


Hans-Georg Lundahl
Guter Amateur-Theologe und Amateur-Kirchengeschichtler.
13. So nach Pfingsten
4.IX.2022
Ich gebe zwei Beispiele.

In der Mittelalterlichen Inquisition in Frankreich gab es einen Bernard Guy der in Toulouse Inquisitions-Richter war. Nicht derselbe wie im Roman "Der Name der Rose" von Eco, dieser ist nach unserem nur benannt.

Er hielt 930 Prozesse. In 45 oder 42 Fällen ging ein Mensch auf den Scheiterhaufen. In 42 oder 45 Fällen ging eine Strohpuppe drauf, weil der Mensch entflohen war.

Warten wir … es ging um 916 Gerichtsentscheidungen gegen 636 Personen.

Die frz. Wikipädie hat 30 % Befreiungen, etwa 6 % Scheiterhaufen, über 50 % Gefängnis ODER Bußübungen wie das Tragen eines Bußgewands (d h es wird nicht gesagt wieviele von jedem).

Er war Inquisitor in Toulouse zw. 1308 und 1323.

Ein früherer, in einem Teil derselben Diözese, Bernard de Caux, hat 5065 verhöhrt. Damals waren die Lebensstrafen selten - sagt aber nicht wieviele von den 5000 auf den Scheiterhaufen kamen und wieviele nur verhöhrt und dann freigelassen wurden. Er war activ zw. 1243 und 1249.

Hatte fast vergessen, das andere Beispiel.

In England waren die Bischöfe Inquisitoren, es gabe keine von Rom aus dirigierte Inquisition, nur wurde die englische von Rom gutgeheißen. Es gibt ungefär so viel bekannte gestorbene Lollards wie es später bekannte von Englands sicht als Verräter getötete Catholiken gab.

Hans-Georg Lundahl
Geburtsfest der hl. Jungfrau
8.IX.2022
Zuzufügen : Bernard de Caux hat in den bewahrten Akten 5000 verhört, meistens aber als Zeugen.

Es wurden von ihm 147 Verurteilungen ausgesprochen, wovon nur 133 ausgeführt wurden, andere waren aus der Haft entflohen.

Hans-Georg Lundahl
Geburtsfest der hl. Jungfrau
8.IX.2022
Und in Total von 207 Fällen, nur 23 kamen ins Gefängnis, was damals noch das strengste gewesen sein könnte, das Tragen eines Kreuzes war die Regel, Gefängnis die Ausname.

207 - 147 = 60, ich denke es wären wohl 60 freigesprochen geworden.